Theaterwerkstatt Dlsach
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Über die Passionsspiele in Aguntum Stadt

Passion 2017 nach Lukas im Museum Aguntum Stadt

Projektbeschreibung

Opens external link in new windowwww.osttirol-heute.at/heute/kultur/24411-passion-in-aguntum-beeindruckt-auf-allen-linien

 

www.osttirol-heute.at/heute/kultur/24411-passion-in-aguntum-beeindruckt-auf-allen-linien


Videoclip von Peter Werlberger - Dolomitenstadt
www.dolomitenstadt.at/2017/03/19/video-blick-hinter-die-kulissen-der-passionsspiele-aguntum/

Die Theaterwerkstatt Dölsach hat in Zusammenarbeit mit dem Pastoralraum Sonnseite in der Fastenzeit 2017 in Aguntum / Dölsach innerhalb dieser turbulenten Zeit der entsetzlichen Kriege, der brutalen Geldgier und der alle überfordernden Völkerwanderungen mit einem „Passionsspiel nach Lukas“ einen Beitrag zur Besinnung auf die Grundwerte der Religionen geleistet. 

Die Bergpredigt, das Kernthema innerhalb der Passionsgeschichte, enthält die Grundgesetze menschlichen Handelns und stellte ein überzeugendes Muster menschlichen Zusammenlebens dar: Eine Welt ohne Armut und Hunger, ohne Feindschaft, Hass und Gewalt! Auf Rache, Vergeltung, Gewalt ist verzichtet worden.

Als Basis für diese Spielfassung diente die Einheitsübersetzung der Bibel; Sie wurde 1978 von den katholischen Bischöfen der deutschsprachigen Länder und des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlad  erstellt.

Ein starker kritischer Jesus soll verständlich machen warum ihm so viele Menschen gefolgt sind und warum ihn so viele gehasst haben.

„Passionsspiele“ sind in den vergangenen Jahrhunderten in Dankbarkeit für Gottes Schutz vor Pest und Krieg aufgeführt worden; heute dienen sie in ganz Europa dem Appell, sich endlich der frohen Botschaft zu besinnen. Unter dem Leitspruch „Der gleiche Glaube, das gleiche Ideal“ haben sich in der „Europassion“ 90 Spielorte aus 15 Ländern Europas zusammengeschlossen – 10 davon in Österreich. 

Es wurde geplant, das gewaltige Projekt in Aguntum mit rund 80 Darstellern/Innen auf einer 25 m breiten Spielfläche in Szene zu setzen. Die Vorlaufzeit der Vorbereitungen dauerte weit über ein Jahr.

Theaterwerkstatt Dölsach Vorstand

Die Dölsacher Passion hat sich nicht im Stil eines experimentellen Theaters dargestellt, sondern ganz traditionell, meinte der Obmann der Theaterwerkstatt. „Wir zeigten klassische Passionsbilder. Das Wirken des Johannes des Täufers am Ufer des Jordan, die Versuchungen in der Wüste,  die Feldpredigt (Bergpredigt), der Leidensweg, aber auch die Auferstehung. Das Stück ist eine zeitlose Botschaft davon, wie das Licht in die Welt kommt.“ Die Dölsacher Passion ist 16-mal gespielt worden, im Museumshaus Aguntum Stadt war Platz für etwa 250 Zuschauer.

von links:
Obmann Wolfgang Michor, Dr. Elisabeth Steiner Riedl, Andreas Köck, Erna Inwinkl, Wilfried Walder, Herbert Tschapeller

Regisseur

Verfasser der Spielvorlage, Spielleitung, Bühnenbild, Dramaturgie, Inszenierung…

Alfred Meschnigg

Österreicher, Dr. phil.,Studium der Theaterwissenschaft,
Pädagogik und Publizistik an der Universität Wien,

Freier Regisseur, mehr als 100 Inszenierungen in Österreich, Südtirol, Deutschland und Schweden

Jeweils dreimonatige Hospitanzen bei Giorgio Strehler in Mailand und Peter Hall am National Theatre in London

16 Jahre lang Leiter der Studiobühne Villach, 23 Jahre des biennalen Theaterfestivals „Spectrum“ in Villach

8 Jahre lang Lehrbeauftragter an der Universität und  8 Jahre an der PädAk Klagenfurt

Innerhalb von 12 Jahren  26  Mal  Leiter von Regiekursen in Österreich, Südtirol und in der Schweiz

Große Inszenierungen in letzter Zeit: Passionsspiele Lana 2006 und 2010, „Der Name der Rose“ von Umberto Eco und „Die Wanderhure“  von Iny Lorentz auf Schloss Runkelstein.

„Johann auf dem Scheiterhaufen“ von Arthur Honegger im Congress  Center Villach

Passion schlägt Brücken

Sehr geehrter Hr. Michor,

gerne unterstütze ich das Projekt Passion 2017. Gut inszenierte Passionsspiele sind ein Versuch und eine Hilfe sich in das Leiden Christi hineinzudenken, mit zu leben.
Jeder von uns hat eine Leidensbiographie, die Erinnerung an Ereignisse im Leben, die schmerzen. Im Hören der Leidensgeschichte können wir eigenes Leid wieder erleben und wandeln.

Und Passionsspiel schlägt Brücken.

Da engagiert sich der Akademiker neben dem Hilfsarbeiter, der Beamte neben der Sekretärin, der Bauer neben dem Geschäftsmann, der 60jährige neben der 16jährigen.
Das ist eine große Chance für die Gemeinschaft, einen Verein, für die Sonnseitner Gemeinden und weit darüber hinaus.

Ein großes und herzliches Vergelt`s Gott für Ihr und Euer Engagement und mit herzlichen Grüßen

Mag. Jakob Bürgler
Diözesanadministrator

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